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 Bezahlen die Krankenkassen eine Ernährungsberatung?

 

Ja!

Alle gesetzlichen Krankenkassen erstatten Kosten für (meist bis zu 5 Termine) Ernährungsberatung ganz oder teilweise, wenn ein Arzt die medizinische Notwendigkeit dafür festgestellt hat. Ich habe noch nie eine Ablehnung der Kostenübernahme erlebt, obwohl es eine freiwillige Leistung der Krankenkassen ist.

Bei privat Versicherten kann ein Arzt Ernährungsberatung als IGEL-Leistung mit Ziffer 33 abrechnen, die Erbringung der Beratung kann er deligieren (bis zu 3 Termine).

 

Wie muss die medizinische Notwendigkeit bescheinigt werden?

 

Die Form der Bescheinigung ist nicht festgelegt. Es kann der Vordruck

Notwendigkeitsbescheinigung (1).pdf Download herunter geladen werden

oder ein Privatrezept oder Überweisung verwendet werden.

Außer den Patientendaten muss bescheinigt werden, dass eine Ernährungsberatung nötig ist, sowie die Indikation dafür.

 

Belastet die Ernährungsberatung das Praxisbudget?

 

Nein! 

Im Gegenteil: für das Ausstellen der Bescheinigung kann Ihre Praxis meist Ziffer 01620 abrechnen.

Ernährungsberatung zählt zu den "ergänzenden Leistungen für die Rehabilitation".

 

 

Bei welchen Indikationen kann die Notwendigkeit bescheinigt werden?

 

Bei allen Krankheitsbildern in jedem Lebensalter, bei denen die Ernährung eine Rolle spielt z.B.

 

  • Ungewolltem Gewichtsverlust
  • Untergewicht
  • unterstützend bei Essstörungen
  • Lactose-, Sorbitintoleranz, Fructosemalabsorption
  • Zöliakie, Sprue
  • Histaminintoleranz
  • Reizdarmsyndrom
  • Übergewicht und metabolisches Syndrom
  • Diabetes Typ 2
  • erhöhten Cholesterinspiegeln
  • Fettleber
  • Gicht
  • und vielen weiteren

Eine Bescheinigung sollte nicht ausgestellt werden, wenn es um gesunde Ernährung oder Lifestyle-Ernährungsformen geht. Das gehört zum Bereich "Prävention" und wird anders gehandhabt.

 

Welche Kosten kommen auf den Patienten zu?

 

Mein Stundensatz beträgt 60,- Euro, nach Erstattung durch die Krankenkasse bleiben

Eigenanteile von 0,- - 25,- € je Termin von 45-60 Minuten, da es jede Krankenkasse  unterschiedlich handhabt. Auch wenn ein Patient von Rezept-Zuzahlungen befreit ist, verändert es im Fall der Ernährungsberatung nichts.

 

Damit Ernährungsberatung nicht am Geld scheitert, akzeptiere ich den ErlangenPass. Dann rechne ich grundsätzlich direkt mit der Krankenkasse ab und reduziere den Eigenanteil auf maximal 5,- € je Termin. Der ErlangenPass wird auf Antrag vom Sozialamt der Stadt Erlangen an Menschen mit nachgewiesenen geringen Einkünften ausgegeben.

 

Essen mit Sinn und Spaß!, Barbara Dirnfeldner  | info[at]essen-erlangen.de, 09195/924360
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